SimpleMediaproduction

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Schnitt & Postproduktion

Aussagen auswählen, Bilder verbinden und Ton sowie Farbe abstimmen.

Material wird kopiert und geprüft; eine zweite Kopie liegt auf getrenntem Speicher.

Schnitt & Postproduktion

Material vor dem Schnitt übernehmen

Importieren ist nicht dasselbe wie Sichern. Kopiere Karten nachvollziehbar, prüfe die Dateien und beginne erst danach mit dem Schnitt.

Ein Beispiel ordnet Rohmaterial, Ton, Grafiken, Projektdateien und Ausgaben in getrennte Verzeichnisse.

Schnitt & Postproduktion

Eine übersichtliche Projektstruktur anlegen

Eine Ordnerstruktur soll Originale, Projektdateien und Exporte unterscheidbar machen. Sie muss auf einem anderen Rechner weiterhin verständlich bleiben.

Kleine Proxydateien erleichtern den Schnitt; die finale Ausgabe greift wieder auf die Originalmedien zu.

Schnitt & Postproduktion

Mit Proxydateien flüssiger schneiden

Proxys ersetzen während des Schnitts schwere Originaldateien durch leichtere Arbeitskopien. Entscheidend ist ihre eindeutige Verbindung zum Original.

Mehrere Video- und Tonspuren auf einer Schnittzeitleiste.

Schnitt & Postproduktion

Vom Material zum ersten Rohschnitt

Der Rohschnitt prüft Reihenfolge und Verständlichkeit. Perfekte Übergänge helfen wenig, solange die wesentlichen Informationen noch fehlen.

Ein Handlungsschritt beginnt im ersten Bild und setzt sich im engeren zweiten Bild fort.

Schnitt & Postproduktion

Auf Bewegung schneiden

Ein Schnitt innerhalb einer Handlung kann zwei Ansichten verbinden. Entscheidend sind Bewegungsphase, Richtung und die Information, die sichtbar bleiben muss.

Die Tonspur von Einstellung B beginnt vor dem zugehörigen Bild und bildet einen J-Schnitt.

Schnitt & Postproduktion

Ton vor oder nach dem Bild schneiden

Bei einem versetzten Schnitt wechseln Bild und Ton zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Das kann eine neue Szene vorbereiten oder einen Gedanken weitertragen.

Ein Schnitt zwischen ähnlichen Ausschnitten macht eine veränderte Körperposition als Sprung sichtbar.

Schnitt & Postproduktion

Sprünge im Interviewbild gestalten

Ein sichtbarer Sprung kann eine bewusste Kürzung zeigen. Entscheide nach Inhalt und Bildmaterial, ob du ihn stehen lässt, überbrückst oder anders schneidest.

Zwei zeitlich ausgerichtete Kameraspuren werden zu einer wechselnden Auswahl zusammengeführt.

Schnitt & Postproduktion

Einen Zweikamera-Schnitt organisieren

Zwei Kameras brauchen zuerst eine gemeinsame Zeitbasis und einen klaren Tonweg. Erst danach wird zwischen den Ansichten geschnitten.

Am Anfang passende Ereignisse liegen zum Ende hin zunehmend auseinander und zeigen zeitliche Drift.

Schnitt & Postproduktion

Langsam auseinanderlaufenden Ton prüfen

Konstanter Versatz, langsam wachsende Drift und plötzliche Sprünge sind verschiedene Fehler. Miss zuerst, wie sich die Abweichung über die Aufnahme entwickelt.

Farbräder in einer Oberfläche zur Farbkorrektur.

Schnitt & Postproduktion

Farbkorrektur vor dem Look

Eine Grundkorrektur schafft eine nachvollziehbare Ausgangslage. Belichtung, Weißabgleich und Farbmanagement sollten stimmen, bevor ein Stil darübergelegt wird.

Eine Referenzeinstellung dient zum Abgleich von Helligkeit, Weißabgleich und Kontrast eines benachbarten Clips.

Schnitt & Postproduktion

Helligkeit und Farbe zwischen Clips angleichen

Passende Einstellungen brauchen eine gemeinsame Referenz, nicht überall dieselben Reglerwerte. Vergleiche Gesicht, neutrale Flächen und den Schnitt in Bewegung.